Das Müllerhandwerk ist bei den Dieschbourgs eine jahrhundertealte Tradition – schon 1740 gab es einen Müller der Familie in Echternach.

Seit 1897 gibt es den Familienbetrieb Moulin J.P. Dieschbourg in Lauterborn bei Echternach. Im Volksmund heißt er noch heute „Specksmillen“ – nach den Vorbesitzern, der Familie Speck (Kataster von 1824).
Schon 1740 ist Johann Georg Dieschbourg Müller auf der Echternacher „Follmillen“ (Walkmühle); seine Vorfahren stammten vom „Dieschburger Hof“ in Ferschweiler.
Heinrich Dieschbourg baut 1870 die „Neimillen“ in Lauterborn. Mit Maria Storck hat er 13 Kinder: Seine Töchter heiraten Müller in Betzdorf, Mamer und Oberanven, drei seiner Söhne werden Mühlenbesitzer. Peter, genannt Jean-Pierre („Schampier“, 1875–1950), ersteigert am 11. März 1897 die Specksmillen.
Postkarte, um 1910
das Unwetter von 1908
1875 – 1950
1920 – 1978
geboren 1925Die Söhne von Jean-Pierre, Paul und Felix, übernehmen die Mühle 1950 und führen sie gemeinsam bis 1978. Nach dem plötzlichen Tod von Paul führt sein Sohn Jean-Paul – seit 1969 Müllerlehrling, 1974 Müllermeister – den Betrieb mit seinem Onkel Felix weiter, der 1979 in Rente geht.
Seitdem führt Jean-Paul die Mühle. Für ihn ist Müller sein kein Zufall: Es ist Tradition, Überzeugung und Liebe zum Handwerk.
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